Ein Unfall passiert leider schneller, als man denkt

Gut abgesichert mit der privaten Unfallversicherung, damit finanziell nichts anbrennt

Die private Unfallversicherung gehört zu den vielen Versicherungen, die immer erst dann für die Leidtragenden interessant werden, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Leider ist es dann zu spät, um noch vorzusorgen.

Gut abgesichert mit der privaten Unfallversicherung, damit finanziell nichts anbrennt

Statistisch gesehen passieren 30% aller Unfälle im Haushalt, also im privaten Umfeld, 24% bei der Arbeit, 23% in der Freizeit bei Spiel oder Sport und 18% beim Straßenverkehr.

Unfälle, die auf dem direkten Weg zum Arbeitsplatz passieren, sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Die 53% der Unfälle, die im rein privaten Umfeld stattfinden, sind nur mit einer privaten Unfallversicherung abgesichert. 

Bleibt ein Gesundheitsschaden nach einem privaten Unfall zurück, spricht man von Invalidität. Den Hauptkern einer privaten Unfallversicherung bildet also die Invaliditätsleistung, die Höhe der Leistung ergibt sich aus dem durch einen Arzt festgestellten Grad der Invalidität.

Ist die Leistungsfähigkeit auch nach einem Jahr nach dem Unfallereignis noch beeinträchtigt, hat der Versicherte Anspruch auf die versicherte Kapital – oder Rentenleistung – die Höhe entsprechend dem Grad der ärztlich festgestellten Invalidität.

Viele vergessen, was für extreme Kosten ein Unfall nach sich ziehen kann: Einkommenseinbußen, behindertengerechte Umbauten von Wohnung, Haus und Auto, Umschulungen etc. stürzen jeden nicht Versicherten in ein finanzielles Desaster.

Die Krankenversicherung übernimmt nur die Kosten für die medizinische Versorgung, eine zusätzliche private Unfallversicherung ist also definitiv sinnvoll.

Bei der Wahl des Anbieters für Ihre private Unfallversicherung sollten auf die versicherten Leistungen und natürlich auf die Höhe Ihrer Beiträge achten und versuchen, diese beiden Kontrahenten für Ihren persönlichen Fall für sich so sinnvoll wie möglich zu kombinieren.

Über einen standardisierten Versicherungsschutz werden unzählige Leistungserweiterungen angeboten. Achten Sie auch darauf, dass Autofahrer mit 0,8 bis 1,3 Promille im Blut (ja nach Versicherer verschieden) nach den Standardbedingungen keine Leistungen aus der privaten Unfallversicherung erhalten.

Für Sportler gilt: „Normaler“, ungefährlicher Freizeitsport ist in der Regel mitversichert. Ganz anderes werden Risiko-Sportarten wie zum Beispiel Fallschirmspringen, privates Fliegen eines Flugzeuges, Drachenfliegen, Paragliding, Rennsport und Tauchen bewertet. Viele Versicherer verlangen Risikozuschläge oder schließen den Unfallschutz beim Betreiben dieser Sportarten ganz aus.

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