Muss man unbedingt eine Hausratversicherung haben?
Wer eine eigene Wohnung oder ein Haus sein Eigen nennt, der wird neben der Wohngebäudeversicherung schnell auf die Hausratversicherung treffen und sich fragen, ob er diese braucht oder nicht. Zumal Hausratversicherungen mit vernünftigen Deckungssummen nicht gerade preiswert sind.
Fakt ist, der Hausrat stellt für jeden einen bedeutenden Wert dar. Im Falle eines Totalschadens des Haurates oder eines großen Schadensfalles kann der zu ersetzende Wert in die zig Tausende gehen. Steht nicht genügend Vermögen zur Verfügung, um auch diese schlimmen Fällen locker zu überstehen, sollte man über eine Hausratversicherung nachdenken.
Diese deckt – je nach gewählter Police – Schäden durch Wasser, Feuer, Sturm, Blitzschlag, Hagel, Einbruch und Vandalismus ab und ersetzt das zerstörte Hab und Gut zu dessen Neuwert. Es gibt allerdings einige Posten, die nicht in der Hausratversicherung mitversichert sind. Beispielsweise der Raub von Rädern außerhalb geschlossener Räume (z.B. im Garten) oder aber Glasbruch.
Auch diese Risiken kann man noch separat versichern, natürlich gegen höhere Beiträge. Einbaugegenstände wie beispielsweise die Küche sind in der Regel über die Wohngebäudeversicherung mitversichert. Einziger Haken: Diese schützt nicht vor Vandalismus. Versicherer raten aufgrund der zunehmenden Fälle von Vandalismus bei Einbruch dazu, die Küche ebenfalls zusätzlich über die Hausratversicherung gegen Vandalismus abzusichern. Um zu sehen, ob sich das überhaupt lohnt, muss der Wert der Küche bei der Ermittlung des Versicherungssumme berücksichtigt werden.
Doch wie wird die so genannte Versicherungssumme, sprich der genaue Wert des persönlichen Hausrats überhaupt ermittelt? Einige Versicherer halten sich zur Ermittlung der Summe an eine einfache Formel (Wohnfläche x 650 Euro).
Diese ist aber nicht auf jeden anwendbar. Wer beispielsweise in einer großen Altbauwohnung mit günstiger Einrichtung wohnt, wird eine viel zu hohe Versicherungssumme mit dieser Formel ermitteln und so natürlich zu hohe Beiträge zahlen. Wer in einer kleinen Wohnung mit wertvollen Gegenständen und kostspieliger Einrichtung wohnt, ist mit dieser Formel vollkommen unterversichert. Wie hoch die Versicherungssumme sein muss, ist individuell also absolut verschieden. Man bedient sich hier einer so genannten Wertermittlungstabelle. Sprechen Sie mit Ihrem zuständigen Versicherungsmakler über die Einzelheiten.
Sie sehen, ob und vor allem in welchem Umfang, eine Hausratversicherung sinnvoll ist, muss jeder für sein persönliches Hab und Gut selbst einschätzen.
» zurück zur Übersicht Ähnliche Artikel: Gut abgesichert mit der privaten Unfallversicherung, damit finanziell nichts anbrenntDas Eigenheim für die ganze Familie – so finanzieren Sie Ihr Eigenheim
Direktversicherung – sichern Sie sich die staatlich geförderte Altersversorgung
Stromkosten sparen schont die Haushaltskasse
Einfache Tricks, mit denen Sie im Handumdrehen Energiekosten sparen
Bei der Baufinanzierung Konditionen individuell aushandeln und bares Geld sparen
VL sparen - Wie der Arbeitgeber bei Ihrer Vermögensbildung hilft
Seriös Geld verdienen mit einem Nebenjob
Sie möchten diesen Artikel von Ihrer Website aus verlinken:
Direktlink zu diesem Artikel:

