Bundesschatzbriefe


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Bundesschatzbriefe

Geld, dass von Anlegern in Bundesschatzbriefe investiert wird, ist durch das Staatsvermögen des Bundes abgesichert. Die Verzinsung der Bundesschatzbriefe ist festgelegt und steigt von Jahr zu Jahr.

Die Verzinsung über einen festgelegten Zeitraum ist garantiert, auch wenn die Zinsen generell fallen. Dennoch kann der Anleger in einem gewissen Rahmen auch bei Bundesschatzbriefen auch bei steigenden Zinsen profitieren: Es ist möglich, die Bundesschatzbriefe an den Staat zurückzugeben und neue, der höheren Verzinsung angepasste, Bundesschatzbriefe zu erwerben. Allerdings müssen die Bundesschatzbriefe vor der Rückgabe mindestens ein Jahr gehalten werden und dürfen einen Maximalbetrag von 5.000 Euro nicht überschreiten. Sind diese Vorrausetzungen nicht erfüllt, können Bundesschatzbriefe noch an Dritte übertragen werden. Bundesschatzbriefe gelten als mittelfristige und sichere Geldanlage. Sie werden in zwei Typen kategorisiert: Typ A hat eine Laufzeit von sechs Jahren, die Zinsen werden jährlich ausgeschüttet. Bei Typ B werden die Zinsen erst nach Ende der Laufzeit von sieben Jahren in einer Summe ausgeschüttet.

Die Zinsen der Bundesschatzbriefe sind garantiert und steigen von Jahr zu Jahr der Laufzeit an. Im ersten Jahr liegen diese bei ca. 4%, im sechsten Jahr bei durchschnittlich 4,7%.  Wie schon gesagt, werden Bundesschatzbriefe nicht an der Börse gehandelt und unterliegen somit keinerlei Kursschwankungen. Gerade für Anleger, die eine sichere Geldanlage suchen und die das Börsengeschehen nicht verfolgen möchten oder können, eignen sich Bundesschatzbriefe. Die Mindestanlage in Bundesschatzbriefe liegt derzeit bei 50,00 Euro. Neben der Deutschen Finanzagentur kann man  Bundesschatzbriefe ebenfalls über Banken, Landeszentralbanken und Sparkassen erwerben. Mit dem Kauf von Bundesschatzbriefen erhält der Anleger eine Kaufbestätigung und einen Kontoauszug (Inhaberpapier). Wichtig zu wissen: Der Kauf und Verkauf der Bundesschatzbriefe ist nur über die Deutsche Finanzagentur für den Anleger gebührenfrei. Wer seine Bundesschatzbriefe bei einer Bank oder Sparkasse erwirbt muss eventuell anfallen Verwaltungskosten aus eigener Tasche bezahlen.



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