So können Familien bei der Kinderbetreuung bares Geld sparen
Kinder ab drei Jahren haben zwar in Deutschland einen rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Doch Familien, die einen Ganztagesplatz brauchen, eine Betreuung für ein Kind unter drei Jahren oder keinen Platz in der Krippe seiner Nähe finden können, stehen vor ernsthaften Problemen.
Familien können selbst aktiv werden und im Rahmen einer Elterninitiative eine Kinderbetreuung selbstständig organisieren. Dabei hilft die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V.
Holen Sie sich in diesem Fall dort Rat und Unterstützung unter bage.de .
Entscheiden sich Familien doch für eine Kinderkrippe oder einen Kindergarten, liegen die monatlichen Kosten von Bundesland zu Bundesland zwischen 50 und 500 Euro pro Monat. Wichtig zu wissen: Eltern mit geringem Einkommen haben Anspruch auf so genannte wirtschaftliche Jugendhilfe. Das bedeutet, dass auf Antrag die Kosten für Kinderkrippe, Kindergarten und sogar eine Tagesmutter übernommen werden.
Tagesmütter betreuen privat Kinder im kleinen Kreis, die Betreuungszeiten können individuell vereinbart werden. Ein weiterer Vorteil: Die Kosten für die Betreuung kann man individuell aushandeln. In der Regel ist ein Satz von 5,50 Euro pro Stunde normal, inklusive aller anderen Kosten und Mahlzeiten. Bitte beachten Sie, dass Tagesmütter nur dann eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt benötigen, wenn sie mehr als drei Kinder betreuen, ansonsten ist Tagesmutter kein geregelter Beruf. Seriöse Tagesmütter finden Sie beispielsweise unter tagesmuetter-bundesverband.de .
Perfekt und kostenlos ist es natürlich, wenn Familien untereinander die Kinderbetreuung übernehmen. "Hüte ich deine Kinder am Nachmittag, hütest du meine vormittags" - gegenseitige Hilfe bedarf nur ein wenig Organisation, dann profitieren und sparen alle Familien.
Viele Familien erliegen der irrigen Annahme, ein Au-pair-Mädchen würde sich zur günstigen Kinderbetreuung eignen. Fakt ist, dass Au-pairs in der Regel keinerlei pädagogische Ausbildung haben, nur gebrochen Deutsch sprechen und dass an die Gastfamilie hohe Ansprüche gestellt werden. Als regelmäßige Tagesbetreuung eignen sich Au-pair-Mädchen für den Nachwuchs der Familien also nicht.
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Sparen in der Freizeit und trotzdem Spass haben schließt sich nicht aus
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