Onshore und Offshore Windernergieanlagen

Windenergie liefert Großteil des regenerativen Stroms

Wem die Umwelt am Herzen liegt, der hat sich mit regenerativen Energien aus Sonne, Wasser und Windkraft beschäftigt und spielt vielleicht mit dem Gedanken, zu einem so genannten Ökostrom-Anbieter zu wechseln. Die Windenergie spielt bei diesem Thema eine große Rolle.

Windenergie liefert Großteil des regenerativen Stroms

Mittlerweile stehen in Deutschland 21.164 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Damit hat die Windenergie einen Anteil von 7,58 Prozent am Bruttostromverbrauch in Deutschland. (Stand: 31.12.2009 Quelle: Erhebung des Deutschen Windenergie Institutes (DEWI) im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie und des VDMA). Die Bedeutung der Windenergie nimmt immer mehr zu mit im Jahr 2007 39,5 Mrd. Kilowattstunden erzeugten Stroms hat sie nach der Wasserkraft den größten Anteil am Strom aus regenerativen Quellen in Deutschland.

Die Windenergie ist einer der großen Stützpfeiler, um den C02-Ausstoss der Bundesrepublik zu verringern und konventionelle Kraftwerke Schritt für Schritt überflüssig zu machen. Tatsächlich soll bis 2025 ein Viertel des deutschlandweiten Strombedarfs durch Windenergie erzeugt werden. Die Energie wird durch so genannte Windparks bestehend aus gigantischen Windkrafträdern gewonnen, meist im Bereich der Küste, da dort geeignete Windverhältnisse herrschen und die Bevölkerungsdichte nicht sehr hoch ist. Das sind die sogenannten Onshore-Windparks. Im Gegensatz dazu gibt es die Offshore-Windanlagen. Diese sind weit draußen auf dem Meer und eine große technische Herausforderung. 2010 ist auf der Nordsee eine grosse Offshore-Windenergie-Anlage in Betrieb genommen worden.

 

 Gesetzliche Vorschriften zum Schutz der Bevölkerung vor Schallentwicklung und Schattenwurf der Windräder müssen beim Bau eines Windparks eingehalten werden. Die Windenergie spielt in der privaten Erzeugung – im Gegensatz zur Solarenergie – allerdings keinerlei bei großer Höhe bis zu glattem Gelände – die kaum ein Wohngebiet bzw. privates Baugrundstück bieten kann. Dennoch kann man als Privatperson die Nutzung der Windenergie durchaus unterstützen und so aktiv die Umwelt schützen. Wechseln Sie zu einem Stromanbieter, der seinen Strom aus einem Mix aus regenerativen Quellen bezieht, in der Regel sind das Wasser, Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme. Achten Sie beim Wechsel darauf, dass der Öko-Stromversorger auch in den Bau umweltfreundlicher Neuanlagen investiert. Oder aber Sie beteiligen sich mit ihrem Kapital an Fonds, die die Finanzierung von Windparks unterstützen. Gegebenfalls haben Sie dadurch sogar noch steuerliche Vorteile. Sprechen Sie zu diesem Thema mit Ihrer Hausbank. Sie sehen, dass die Windenergie zur Gewinnung von sauberem Strom eine wichtige Rolle spielt, die jeder einzelne aktiv unterstützten sollte.

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